Archive for the ‘Allgemein’ Category

In meinem letztjaehrigen Geburtstagsbeitrag sprach ich an lamentierte ich im Detail darueber, dass mir das Material und die Ideen ausgehen. Als Konsequenz dessen zog ich in Erwaehnung, diesen Weblog mglw. ganz einzustellen. Ich schrieb aber auch, dass mir das nicht so richtig passt, weil ich sehr gerne schreibe und mir das alles sehr am Herzen liegt.

Als Kompromiss bin ich neulich drauf gekommen, dass ich auch einfach nur noch einen Beitraeg pro Woche schreiben kønnte. Das haette eine drastische Reduzierung der Artikelanzahl zur Folge; anstatt an jedem Primzahltag (also bis zu 12 Artikel pro Monat) nur noch an einem Primzahltag der Woche.
Bisher unterschied ich auch zwischen kurzen und langen Artikeln (wobei das seeeeeeehr flexible Kategorien sind), je nachdem wieviele Tage bis zum naechsten Artikel vergehen. Das faellt dann auch weg. Ich publiziere was vorliegt, egal ob das jetzt trivial und kurz oder komplizierter und lang ist.

Im Allgemeinen løst es das Problem, dass mir die Ideen ausgehen, nicht. Das gibt mir aber einen gewaltigen Aufschub, denn es laufen ja noch ein paar Miniserien und ebenso gibt’s beim Anhang von Kevin Bacon noch ein paar Dinge die getan werden muessen.
Das løst aber mglw. (vllt.? hoffentlich?) das spezielle Problem, dass ich nicht (mehr) genug Ideen fuer die bisherige Beitragsfrequenz habe. Ab und zu hab ich ja doch was worueber ich schreiben møchte, weil ich’s interessant finde und mir Gedanken drueber gemacht habe. Und wenn ich nur vier Sachen pro Monat „brauche“, dann bleibt mein Weblog unter Umstaenden noch eine Weile bestehen :)

Jetzt noch ein Kommentar zum Titel: der ist naemlich doppelt nicht (ganz) richtig.
Zunaechst einmal geschehen die Veraenderungen einmalig und das ist dann ein fortlaufender (wenn auch zunaechst neuer) Modus Operandi fuer meinen Weblog. Das Wørtchen „Ab“ ist also fehl am Platz.
Desweiteren ist das Wørtchen „Ab“ ein zweites Mal fehl am Platz in Verbindung mit dem Wørtchen „heute“. Der letzte Beitrag war bereits vor 10 Tagen. Nach dem alten, viele Jahre geltenden Verøffentlichungsplan haetten zwischem diesem und dem letzten Beitrag zwei weitere Artikel erscheinen muessen. Oder anders: die Veraenderungen haben laengst stattgefunden, heute ist nur der erste Tag, an dem ich drauf aufmerksam machen kann.
Ich gebe zu, dass ich das so schrieb, weil es eine høhere aufmerksamkeitsheischende Wirkung hat.

Damit verbleibe ich bis … naechste Woche … tihihi.

Bei hohen Sachen møchte man ja gerne wissen, wie hoch die sind. Bei besonderen Dingen gibt man das in Meter an … der Fernsehturm, der Berg, die Statue. Bei den allermeisten Gebaueden ist es hingegen von grøszerem Interesse zu wissen wie viele Stockwerke das hat. Ja klar, Gebaeude mit gleicher Anzahl an Stockwerken sind oft unterschiedlich hoch, aber mir geht es um eine „Essenz der Sache“ die ich mit dem folgenden Beispiel versuche zu illustrieren.

Auf dem Dorf (bzw. auch in der kleinen Stadt) erschien mir damals, als junger Mensch, der drei- oder mglw. sogar fuenf(!)støckige Plattenbau als ziemlich hoch. Dann kam ich als (sehr) junger Erwachsener in ’ne richtige Stadt und dort waren dann die 10-støckigen Bauten ziemlich hoch. (Von heute aus gesehen) Nicht sehr viel spaeter ging’s ab und zu mal in die Hauptstadt und dort hielt ich mich dann in einem 17-Støcker auf; dieser schien mir als ziemlich hoch. Nun als mittelalterlicher Mann kam ich nach Japan und die wirklich hohen Gebaude dort machten im Wesentlichen den gleichen Eindruck auf mich: ziemlich hoch … die hatten aber viel mehr als 17 Stockwerke … nur „fuehlte“ es sich nicht als soooo viel mehr an.
Worauf ich hinaus will ist, dass all diese Gebaeude in Metern zwar immer høher werden, aber deren „gefuehlte Grøsze“ nimmt irgendwie nicht im selben Masze zu.

Ein Ausweg aus dem Dilemma bietet die oben erwaehnte (und im vorigen Paragraph verwendete) Zaehlweise in Stockwerken. Mir „sagt“ 17 Stockwerke mehr als 50 Meter. Wie hoch sind eigentlich 50 Meter (ziemlich hoch wuerde ich mal sagen) und was ist der Unterschied zu 30 Metern (was ja immer noch ziemlich hoch ist)?

Da stellte sich dann in Japan aber ein Problem: das sind so viele Stockwerke, dass man zwar auf die Idee die zu zaehlen kommt, sich aber schnell beim Zaehlen mit den Augen auf der Fassade „verirrt“, denn es gibt keine „Anheftungspunkte“ die anders aussehen als die anderen, immer gleichen Fenster. Dieses Problem tritt bei einem 17 Stockwerken (noch) nicht (so stark) auf.

Damit komme ich zum heutigen Bild, denn als wir in Sapporo aus dem Bahnhof traten und unser Hotel suchten, tauchte dort dieses (ziemlich hohe) Hochhaus auf …

… und zu meiner Freude waren die Stockwerke nummeriert. Toll wa!

Und mit der Stockwerknummer 49 macht das schon ’nen ganz anderen Eindruck, als der ziemlich hohe 17-Støcker in Berlin.
Wie viel høher das ist, wird einem auch insb. dann etwas bewusster, wenn man bedenkt, dass Letzterer gar nicht mit im Bild gewesen waere (weil ich bei 19 Stockwerken abschneide). Das ist dann eine andere „Perspektive“, die man durch die blosze Angabe der Høhenmeter nicht wirklich bekommen haette.

Auszerdem ist es ebenso eine gute Visualisierung gewisser, kleiner Eindruecke (Wortspielkasse!) meiner Japanreise.

Ich versuche es heute mal anders.

Spinner (nicht nur die ueblichen) erkennt man mitunter nicht sofort. Das liegt daran, dass diese oft zunaechst nicht unplausibel klingende Geschichten erzaehlen und auf den ersten Blick zwingend erscheinende Sachzusammenhaenge darlegen. Dies dient dann meistens (immer?) als Einleitung fuer Unerhørtes.
Ein einfaches und legitimes Mittel um solchen Spinnern nicht auf den Leim zu gehen, ist in solchen Faellen der Merksatz: fuer eine so krass auszergewøhnliche Sache haette ich gerne ein paar gleich krass auszergewøhnliche Beweise (bevor ich die als richtig in Betracht ziehe).

Ein (all zu) einfaches Beispiel sind UFOs. Ein paar verwackelte Bilder von Lichtern am Himmel reichen da nicht als Beweis. Insb. nicht mehr heutzutage, wo alle Leute mit Kameras in der Tasche rumlaufen. Und hier liegt der Knackpunkt, denn wenn pløtzlich entsprechend viele UFO-Videos ueberall (nicht nur in spezifischen UFO-Foren!) auftauchen wuerden, waere das sehr auszergewøhnlich. Das ist aber nur eine notwendige Bedingung um die Existenz von UFOs anzuerkennen. Hinreichend wird es auch dann, wenn man annimmt, dass so viele Videos nicht systematisch gefaelscht werden kønnten (das ist im Wesentlichen der Grund fuer die Klammer im vorvorhergehenden Satz).

Nun ist es aber auch hier so, dass ich der Aussage zwar durchaus zustimme, dem aber wieder vorsichtig begegnen møchte (wenn auch mglw. etwas weniger vorsichtig verglichen mit den zwei vorherigen Aussagen in dieser Miniserie). Es braucht nicht notwendigerweise massenweise Beweise fuer auszergewøhnliche Ereignisse. Im obigen Beispiel reicht ein einziges UFO, welches direkt vor meinen Fueszen landet. … Andererseits waere das ja an sich auch eher auszergewøhnlich.
Deswegen meine ich das eher in dem Sinne, wie es in der Mathematik (oder vielmehr (nach Popper) in allen Wissenschaften) passiert. In der Mathematik reicht ein einziges Gegenbeispiel (anstatt vielen) aus, um eine Theorie zu widerlegen. Das ist dann aber nur eine banale Rechnung die das Gegenbeispiel liefert.

Fuer Wissenschaften die „empirischer“ sind ist das folgende Beispiel aussagekraeftiger: wenn ein „Blips“ in einer Messung auftritt, der zu einer auszergewøhnlichen Aussage fuehren wuerde, dann ist der nicht zu verwerfen, sondern zu untersuchen. Denn wieder gilt, WENN der „Blips“ richtig ist, dann kønnte die Theorie falsch sein und das muss man wissen. Ist andererseits der „Blips falsch (also nur ein Messfehler oder statistische Fluktuation), dann ist das um so besser, denn dann ist mein Weltbild noch mehr gefestigt.
Aber ein „Blips“ an sich ist nichts auszergewøhnliches und den zu untersuchen auch nicht.

Oder noch anders, naemlich postmodern: sich widerstreitende Aussagen sind beide in ihren jeweils geltenden Systemen richtig und entsprechend falsch (und damit auszergewøhnlich) im jeweils anderen System. Ich kann dadurch aber viel lernen um andere Menschen besser zu verstehen, wenn ich das nicht mit der obigen Aussage sofort verwerfe.

Wie auch bei den anderen zwei Artikeln, faellt es mir schwer mich konkret auszudruecken. Schade … aber ich lass das mal so stehen und hoffe, dass ihr, meine lieben Leserinnen und Leser, das schon versteht was ich meine, auch wenn die passenden Worte fehlen.

Mit Kochen und Duschen (bzw. Brotbuechse fertig machen) sind viele Ereignisse die zu erhøhten Partikelkonzentrationen in meiner Kuche fuehren identifiziert. Ein paar kleinere, regelmaeszig auftretende Spitzen sind aber noch nicht gekennzeichnet. Um nicht all zu lange um den heiszen Brei herum zu reden, handelt es sich dabei ums fruehstuecken und das tritt in zwei „Formen“ auf. Die erste „Form“ ist relativ gut erkennbar, …

… denn obwohl sich das Signal (PM10, bei PM2.5 passiert fuer diese Ereignisse im Wesentlichen nix) mit ca. 4 µg pro Kubikzentimer nur wenig aus dem Untergrund hervorhebt, so ist es doch deutlich zu erkennen, denn besagter Untergrund vor und ein paar Stunden nach dem Ereignis ist im Wesentlichen null. Desweiteren erkennt man in der blauen Kurve eine spontane Temperaturerhøhung, die bei der Identifizierung des Vorfalls hilft.

Die zweite „Form“ …

… ist laengst nicht so gut zu sehen, denn das Untergrundsignal vorher und nachher ist relativ grosz (mglw. durch immer noch vorhandene Braten-brutzel-Partikel vom Abend zuvor). Das eigentliche Signal geht darin zwar nicht „unter“, aber es tritt auch nicht so deutlich daraus hervor, wie im ersten Fall. Auszerdem tritt auch keine klar erkennbare Veraenderung in der Temperatur auf. Die beiden Beispieldiagramme zeigen, dass man aber dennoch etwas sieht und weil diese Art von Ereignis immer zum gleichen Zeitpunkt auftritt ist es leicht mit dem Fruehstueck zu identifizieren.

Das erklaert dann auch, warum manchmal ein sprunghafter Temperaturanstieg diese Ereignisse begleitet (da backe ich mir Brøtchen im Ofen auf) und manchmal nicht (denn ich backe mir nicht jeden Tag Brøtchen auf).

Wenn man das in der Uebersicht eintraegt …

… stellt sich nur eine Frage: warum habe ich an dem Wochenende (31.10. und 01.11.) so frueh Fruehstueck gegessen?
Zunaechst dachte ich, dass ich in dem Zeitraum vielleicht ein urst spannendes Spiel gezockt habe (sowas laeszt mich durchaus auch mal frueher aufstehen). Ich schaute aber nach und dem war nicht so. Genaugenommen ist es so, dass ich am 31.10. ein Spiel abgeschlossen habe, fuer das ich ganz sicher nicht frueh aufgestanden waere. Andererseits kønnte auch das genau die Erklaerung sein, warum ich frueh aufgestanden bin. Dadurch, dass mich besagtes Spiel nicht so fesselte, bin ich am 30.10. vermutlich relativ frueh ins Bett gegangen und entsprechend frueh wieder wach gewesen. Am 31.10. war ich in der gleichen Situation, denn ich war fertig mit dem Spiel  am fruehen Abend und habe da sicherlich noch nicht mit dem naechsten Spiel angefangen … joa das hørt sich durchaus plausibel an.
Weiterhin ist zu bedenken, dass da gerade mal der erste Covidsommer vorbei war und Normalitaet sich noch nicht wieder eingestellt hatte. Das erklaert aber eher im Groszen und Ganzen, warum ich mir bspw. am Montag dem 01.10. Brøtchen aufbacke.

Nun sind nur noch ein paar wenige Sachen unerklaert … dazu mehr beim naechsten Mal.

Beim letzten Mal gab’s den Blumenkohl, den Brokkoli und Romanesco.

Aber das sind nicht die einzigen leckeren Brassica Oleracea Kultivare. Ein weiterer Favorit von mir ist der Kohlrabi. Frisch aus dem Garten, mit einer nicht zu groszen Knolle … ein sehr genussreicher (und bestimmt gesunder) Snack auf die Hand.
Leider ist Kohlrabi hier in Norwegen fast unbekannt. Also es gibt schon eine Erdfrucht mit dem gleichen Namen: Kålrabi … aber das ist eigtl. eine Steckruebe die UNTER der Erde waechst! Das wird zu Mus zermanscht und kommt Weihnachten auf den Tisch. Alle Leute hier scheinen das urst zu møgen, aber ich find’s nicht so doll. Entsprechend enttaeuscht war ich, als ich’s das erste (und alle weiteren) Mal(e) vorgesetzt bekam.

Erst seit ein paar Jahren seh ich hier ab und zu echten Kohlrabi in den Geschaeften. Aber die Norweger kønnen damit anscheinend nix anfangen. Bzw. habe ich den Eindruck, dass die daraus „instinktiv“ das Kålrabimus machen wollen (obwohl es ja ein ganz anderes Gemuese ist). Deswegen sind die Kohlrabis im Geschaeft urst dick. Aber dicke Kohlrabiknollen schmecken nicht lecker, sind diese doch fast immer „holzig“ … so gesehen, ist es also kein Wunder, dass die Norweger damit nix anfangen kønnen … und ich kaufe solche qualitativ massiv minderwertigen Kohlrabis auch nicht (von den zwei Malen die ich’s probierte abgesehen), denn die schmecken als roher Snack fuer Zwischendurch nicht lecker.

Echter Kohlrabi heiszt in Norwegen Knutekål und die Verwirrung mit den Namen ist „dem Norweger“ (wer immer das auch ist) nicht unbekannt. In einem Buch von 1926 steht bereits:

Kålrabi er det […] mest kjendte navn på denne plante hos oss. […] [D]et [har] stadig vært forvekslinger med en annen plante nemlig knutekål, som også er blitt kalt kålrabi […]
Kålrabi [Steckruebe] […] ist bei uns der bekannteste Name fuer diese Pflanzen. […] Es kommt oft zu Verwechslungen mit einer anderen Pflanze, naemlich Knutekål [Kohlrabi], die auch kålrabi genannt wird […].

Schon komisch, dass es ausgerechnet im Lande eines Henrik Ibsen zu solcher Wortverwirrung kommt.

Zu meiner groszen Freude scheint das ueber der Grenze etwas anders zu sein. Ich kenn mich da zwar nicht aus, und weisz nicht, was die Schweden damit machen, aber ich fand dort auch Kohlrabi in vernuenftiger Grøsze zum rohen Verzehr nach der Heimkehr aus dem Laden … war natuerlich nicht ganz so lecker wie aus dem eigenen Garten … aber auch nicht holzig und durchaus fein, wenn man sonst nicht an dieses Gemuese kommt.

Genug der vielen Anekdoten. Zum Abschluss ist festzuhalten: Kohlrabi ist auch nur Blumenkohl.
Eigentlich wollte ich auch heute ueber mehr als nur ein Gemuese schreiben … und der Kohlrabi ist nicht das beim letzten Mal versprochene „etwas verrueckte“, denn eine Verwandschaft mit dem Blumenkohl scheint nicht all zu weit hergeholt. Aber es gab so viel zum Kohlrabi zu erzaehlen, dass ich das auf’s naechste Mal verschiebe.

Neulich stolperte ich ueber einen Artikel von Sisodiya, S. M. et al. im Journal of Medical Genetics, 44(6), 2007, p. 373–380 mit dem „Titel Genetic enhancement of cognition in a kindred with cone–rod dystrophy due to RIMS1 mutation„.

Dabei untersuchten die Autoren eine Familie in der einige der Mitglieder aus genetischen (und vererbbaren!) Gruenden ca. Mitte 20 blind werden. Das ist natuerlich schlecht fuer die Leute, aber das ist ein super Kandidat fuer Untersuchungen, in der  Mendelsche Randomisierung benutzt wird.

Das krasse weswegen der Beitrag diesen Titel hat ist nicht, dass die blind werden, sondern dass die Blinden im Durchschnitt ca. 20 IQ-Punkte schlauer waren, als ihre nicht-blinden Geschwister (und naeheren Verwandten). 20 IQ-Punkte Unterschied in die positive Richtung sind urst krass und nicht mal das Entfernen von Blei aus der Umwelt oder der Einsatz von Jodsalz kommt da ran (zumal letztere auch auf den Durchschnitts-IQ ganzer Populationen wirken und nicht direkt mit individuellen IQs in Verbindung gebracht werden kønnen). Aber weil das NUR die Blinden betrifft wird das noch krasser, denn obwohl …

[a] A genetic contribution to variation in human intelligence is well established […]

… ist es doch so, dass …

[…] the identities of the genes responsible remain elusive.

Oder anders:

[…] no definite genetic causes of enhanced cognition are established […].

Auf all das ging ich insb. in den Nachtraegen zur Intelligenzquotientreihe bereits ein. Ich schreibe hier aber schon wieder darueber, denn genau das Gegenteil dessen was im letzten Zitat „bemaengelt“ wird scheint bei dieser Familie der Fall zu sein und das entsprechende Gen ist wohl RIMS1. Krass wa! … … …

… … … Oder auch nicht, denn kurz nach dem ich obigen Artikel gelesen hatte, stolperte ich ueber „Dominant Cone Rod Dystrophy, Previously Assigned to a Missense Variant in RIMS1, Is Fully Explained by Co-Inheritance of a Dominant Allele of PROM1“ von Martin-Gutierrez, M. P. et al. in Investigative Ophthalmology & Visual Science, 63 (9), article 14, 2022.

Die Autoren benutzen bessere Techniken und (viel) groeszere Datensets (es ist urst krass viel passiert in den 15 Jahren zwischen den beiden Artikeln).
Das Resultat (in kurz): RIMS1 ist nicht fuer die Blindheit verantwortlich.
Das Resultat (in etwas laenger aber immer noch all zu verkuerzend und alle statistischen Argumente weglassend): es gibt ein weiteres Familienmitglied OHNE die RIMS1-Mutation, welches aber mittlerweile auch blind geworden ist. Leider (#1) stand dises nicht fuer weitere genetischen Untersuchungen zur Verfuegung, aber alle ANDEREN Blinden Familienmitglieder sind Traeger einer PROM1-Mutation, die viel deutlicher mit Blindheit assoziiert ist, als RIMS1. Leider (#2) geht es Martin-Gutierrez, M. P. et al. nicht im Geringsten um kognitive Faehigkeiten. Leider (#3) wurde mit dem (jetzt auch blinden) Familienmitgleid ohne RIMS1-Mutation damals kein IQ-Test durchgefuehrt … die krasse Sache die ich oben schrieb bleibt also mindestens halboffen.

Ich schreibe „halboffen“, denn im ersten Artikel scheint ja dennoch alles auf genetische Ursachen der erhøhten Intelligenz (und Blindheit) hinzudeuten. Die nicht-blinden Familienmitglieder sind naemlich normal intelligent … es ist halt nur mglw. nicht RIMS1 … und hier stoppe ich mich selbst, denn ich habe davon ueberhaupt keine Ahnung und verfalle in reine Spekulation ohne sicheres „Fundament“.

Nebenbemerkung: Martin-Gutierrez, M. P. et al. legen uebrigens gut dar, dass diese Missattribuierung jedem haette passieren kønnen und definitiv nicht Sisodiya, S. M. et al. in die Schuhe zu schieben ist, denn die ganze (nicht nur genetische) Situation in dieser Sache ist so ungewøhnlich und kann auch heute noch leicht mit statistisch-gesehen-muss-RIMS1-fuer-die-Blindheit-verantwortlich-sein verwechselt werden.

Lange Rede kurzer Sinn: es sieht fuer mich trotz aller Widrigkeiten so aus, dass man einer genetischen Ursache fuer krass erhøhte Intelligenz auf der Spur ist. Sollte dem so sein, bleibt diese leider auch hier wieder mit einem massiven Nachteil verbunden.

Es ist ja eine alte Weisheit, dass in Japan alles supermodern ist. Ein Aspekt davon ist, dass ich mir ’ne lokale (!) „Piepskarte“ fuer den øffentlichen Nahverkehr in Tokyo kaufen kann und die dann auch in Sapporo funktioniert … und in Kyoto … und in Hiroshim … und auch in Ishinomaki … (hab’s nicht probiert in Nagasaki).

In Dtschl. ist das so unvorstellbar, sich in Berlin BVG-Ticket zu kaufen und dass das dann auch in Hamburg zu gebrauchen ist, dass ich mich nicht erinnern kann, dass eine derartig futuristische Idee in all meinen Jahren auf diesem Planeten jemals in der øffentlichen Diskussion vorgekommen ist. Denn das geht ja gar nicht! Das waere ja der Untergang des Abendlandes, wenn sowas funktionieren wuerde. Und in Norwegen ist das nicht anders.

Aber darum soll es heute gar nicht gehen. Vielmehr geht es mir um diese, auf den ersten Blick furchterregenden Maschinen:

Das ist eine Busbeførderungsentgeldbezahlmaschine und ich sage es mal sofort: da piepst nix. Aber der Reihe nach.

Ich habe versucht so viele Aspekte der Reise wie møglich im Vorraus zu planen. Einfach um „logistische Probleme“ zu minimieren. Fuer die meisten Reiseziele (ob nun ganze Staedte oder ein Museum) schaute ich mir die drei W’s im Voraus an — wann / wie / womit (das wie bezieht sich auf die Reiseroute, nicht das Beførderungsmittel) komme ich da hin wo ich hin will. Das nahm mir meine Befuerchtungen und funktioniert ganz hervorragend, denn meistens faehrt ’ne U-Bahn … oder ’ne Straszenbahn.

Doch in Totorri wollten wir in die Wueste und da muss man ’nen Bus nehmen. Die obigen drei W’s sind auch bei Busfahrten schnell beantwortet und ich dachte zunaechst, dass ja dann wohl alles klar ist. Doch dann stolperte ich darueber, dass so ’ne Busfahrt ja auch bezahlt werden muss und meine „Piepskarte“ da nicht funktioniert.
Vielmehr ist es so, dass man, wenn man aussteigt, auf die Anzeigentafel schauen muss, wie teuer das dann wird. Das sind aber keine 90-Minuten-in-alle-Richtungen Tickets … sondern die Kombination aus Einsteige- und Aussteigehaltestelle bestimmen den Preis.
Das hørt sich kompliziert an (ich kann doch keine Japanisch lesen) … aber es wird noch besser, denn in die rot umrandete Box oben drauf auf der Maschine, muss man den Betrag PASSEND reinwerfen … und wo soll ich als Tourist denn MUENZEN herbekommen? Ich bezahle doch ueberall mit (Pieps)Karte bzw. bekommt man am Geldautomaten nur Zettel.

Es stellte sich dann heraus, dass die Anzeigentafeln auch und Englisch und somit fuer Leute wie mich lesbar sind. Auszerdem ist das Haltestellenpreisinformationssystem voll gut durchdacht, man findet sich also schnell zurecht. Ebenso voll gut ist die Løsung des Ich-hab-doch-nur-nen-zehntausend-Yen-Schein-Problems, denn den steckt man nur in den Schlitz am unteren Ende des grauen Kastens und die Maschine spuckt die richtige Anzahl an Muenzen aus.

Aber das wusste ich ja alles bei der ersten Busfahrt noch nicht. Entsprechend nervøs war ich und stellte mich ganz vorne an, um zu sehen wie die Anwohner das machen … dann wechselte ich nervøs mein Geld, zaehlte nervøs die Muenzen ab, liesz es nervøs in die rot umrandete Box fallen … und alles lief wie am Schnuerchen … so scheint das in Japan nunmal zu sein (fuer Touristen zumindest) … selbst mit so alter Technik.
Bei der naechsten Busfahrt war dann alles klar und ich war nicht mehr so nervøs, weil ich wusste wie gut das funktioniert.

Zum Abschluss sei noch dies gesagt: wenn ich das richtig verstanden habe, dann sind die Maschinen rein mechanisch, auch das interne Muenzensortiersystem, cool wa … selbst wenn es nicht aus Lego gemacht ist.

Beim letzten Mal war die eigentliche Sache noch offen und ich knuepfe ohne weitere Umschweife direkt daran an. Zur Erinnerung nochmal das Paradebeispiel eines Duschereignisses:

Die Diskussion der PM10 Werte steht noch aus und wenn man genauer hinschaut sieht man zwei Dinge die geschehen.

Das Erste ist eine ca. halbstuendige, leicht erhøhte PM10 „Aktivitaet“ ca. 20 Minuten vor dem groszen Signal. Die Aktivitaet ist immer da; manchmal etwas kuerzer, manchmal etwas laenger, und ich denke, dass es sich dabei um mein taegliches „Brote fuer den naechsten Tag schmieren und Kueche aufraeumen bevor es in die Dusche geht“ handelt.
An Tagen in denen ich nicht Dusche mache ich das auch, aber das sieht man dann nur in den Daten, wenn man danach sucht. Das liegt daran, weil dieses kleine Signal „unter geht“  im immer noch vorhandenen, viel grøszeren „Rauchsignal“ (NICHT RauSchsignal! … denn das ist definitv aus dem Rauschen raus) des Kochens … es ist aber da.

Die Pause von ca. 20 Minuten erklaert sich dadurch, dass da Ruhe in der Kueche ist und die ganze „Action“ hinter verschlossener Tuer im Badezimmer stattfindet.

Nach dem Øffnen der Tuer kommen die Wasserdampfpartikel mit einem Schlag an … und deren Konzentration nimmt auch ziemlich schnell wieder ab um dann fuer ein paar Stunden auf einer Art „Plateau“ um ca. 7 µg pro Kubikzentimeter zu „verharren“.
Diese Entwicklung laeszt sich leicht erklaeren: nach der „Freilassung“ (Spitze in der schwarzen Kurve), kondensiert der warme Wasserdampf an ALLEN Oberflaechen (Signal geht schnell runter). Gleichzeitig kuehlt besagter Dampf in der Stubenluft ab und tritt schnell in ein thermisches Gleichgewicht mit der Umgebung. Deswegen kommt es zu keiner weiteren Kondensation und die Konzentration bleibt gleich. Bzw. nimmt diese nur langsam ab, indem die Partikel (langsam) zu „Luftfeuchtigkeit“ werden bzw. weitere Kondensation an den kalten Fenstern stattfindet, deren Oberflaeche aber viel kleiner ist, als der aller Gegenstaende (und Waende) im Hauptraum.
Im obigen Diagramm ist das alles sehr ausgepraegt und ich nahm das mit Absicht eben als Paradebeispiel. So eine tolle „Anfangsspitze“ muss aber nicht auftreten. Die Erhøhung und „Plateaubildung“ gibt es aber immer.

Damit sind die Brotschmier- (B … an Tagen an denen ich mich nur gruendlich wasche, aber nicht dusche) und Duschereignisse (D … welches auch IMMER B enthaelt, aber nicht umgekehrt) betrachtet und das Ganze kann in der Gesamtuebersicht gekennzeichnet werden:

Es gibt ein D mit Fragezeichen (am 2020-11-04) und das hat das Fragezeichen deswegen, weil ich da dann drei Tage hintereinander dusche. Das kann schon sein und passiert ab und zu … ich erinnere mich nicht mehr und meine Notizen der Messkampagne sind mir abhanden gekommen *schaem*.
Ebenso ist das B am 2020-10-31 nur deswegen (relativ) gut erkennen weil ich ganz kurz vorher den ganzen, noch vorhandenen Rauch „weg lueftete“. Wenn ich mich richtig erinnere liegt der Grund darin, dass ich an dem Tag mit Absicht den Luefter beim Kochen nicht an machte. Diese deswegen, um zu schauen, wie sich das auswirkt (und es gab definitiv etwas in der Pfanne gebrutzeltes an dem Tag, daran erinnere ich mich sicher). Vor’m zu Bett gehen wollte ich dann aber doch fuer reine Luft sorgen.
Alle anderen B’s sieht man in der Gesamtuebersicht nur, weil ich das ran schreibe. Wie gesagt muss man da reinzoomen, genau hinschauen und wissen was man an der Stelle erwartet, um die B’s als „leichte Schultern“ im „Rauch“ zu sehen.

Das reicht bzgl. des Duschens. Wie man im Gesamtdiagramm ueber alle Tage aber sieht, ist noch nicht alles identifiziert … mehr dazu beim naechsten Mal.

Beim letzten Mal identifizierte ich das abendliche Kochen des Mittags als Ursache der offensichtlichsten Ereignisse (und solche die von der gleichen „Art“ sind). Heute behandle ich andere Ereignisse, welche jeden zweiten Tag auftreten. Der Titel verraet es schon (aber nur zur Haelfte): es geht um Dampf der beim Duschen entsteht (aber nicht beim gruendlichen Waschen die anderen Tage). In der Gesamtuebersicht ist die Zeitaufløsung der Abzisse zu grob, weswegen ich hier mal in ein Paradebeispiel „reinzoome“:

Zur Diskussion nehme man als Orientierung die Spitze um ca. 1:15 Uhr in den PM10 Werten. Bevor ich zu denen komme, handle ich erstmal die anderen beiden Kurven ab, denn das geht schneller.

Man sieht, dass die PM2.5 Werte sich im Wesentlichen nicht aendern. Es gibt ein bisschen „Aktivitaet“ aber das kommt gerade so vom Nullwert weg. Das wunderte mich zunaechst, wuerde ich doch vermuten, dass auch kleinere Wassertropfen beim Duschen produziert werden. Dem ist tatsaechlich so, aber ungefaehr ’ne halbe Grøszenordnung weniger als PM10 (siehe Fig. 5 in diesem Artikel … nicht im Detail gelesen, weil ich nur Messdaten brauchte um eine Idee zu bekommen).
Auszerdem ist der Sensor ziemlich weit weg von der Dusche. Die Partikel muessen da also erst durch Diffusion hingelangen und dabei verduennen die sich. Obwohl ich immer ziemlich heiszes Wasser benutze und das Badezimmer eine regelrechte Waschkueche wird, ist das anscheinend nicht ausreichend die Konzentration der PM2.5 in der Kueche hoch zu halten. Da ist also nix zu holen.
Eine Ausnahme sieht man in der Gesamtuebersicht am 2020-11-03. Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich da die Badezimmertuer extra aufgelassen (und mglw. auch nicht gelueftet), weil ich mal sehen wollte wie sich das in den Messungen bemerkbar macht.

Bei der Temperaturentwicklung kønnte man meinen, dass eine langfristige Abkuehlung um den Zeitraum der Spitze eingeleitet wird. Das ist sogar richtig, hat aber nix mit dem zur Diskussion Stehenden zu tun. Die laengerfristige Abkuehlung ist der Waermeverlust durch die Auszenwaende, weil ich in der Nacht nicht so „aktiv“ heize, es im November aber doch schon relativ kuehl ist.
Vielmehr ist es so, dass man oft (aber nicht immer … wie bspw. hier) auch eine (ganz) leichte, aber nur kurz anhaltende Temperaturerhøhung beobachten kann. Ich nehme an, dass der Wasserdampt anfangs noch ziemlich viel Waerme „in sich traegt“, das aber sehr fix an die relativ kalte Luft abgibt. Das geht sehr schnell, weil das Volumen des Hauptraumes sehr viel grøszer als das des Badezimmers ist.
Beim Kochen ist der Temperaturanstieg bemerkbarer, weil der Sensor viel naeher an der Waermequelle ist und Letztere viel mehr Waerme produziert. Ebenso faellt die Temperatur nicht ab, weil ich Abends immer noch aktiv heize und die Kochwaerme da nur mit zu beitraegt.
Auch hier gibt es wieder eine Ausnahme, naemlich am 2020-11-05. Da gibt es ein kleine Spitze nach unten in der Temperaturkurve, die verdaechtig nach einer Lueftung aussieht. Das ist durchaus møglich, denn allermeistens mache ich das kleine Badfenster sofort zu, wenn ich aus dem Badezimmer und direkt ins Bett gehe. Deswegen sieht man in Verbindung mit der hier besprochenen „Affaere“ normalerweise kein Lueftungsereignis. Wenn ich aber an dem Tag noch ein paar Minuten was in der Stube oder Kueche rumgewurschtelt habe, dann war die Tuer schon auf, der Dampf kam also schon raus, aber das Fenster war noch nicht geschlossen (denn ich ging ja nicht sofort ins Bett) und der kalte „Novemberwind“ ist in den Daten zu sehen.

So … nun ist das doch schon so viel, dass ich den Rest auf das naechste Mal verschiebe.

Die folgende Situation ist euch, meinen lieben Leserinnen und Lesern mglw. bekannt: ein Beispiel aus dem eigenen Leben wird gegeben um eine allgemeinere Beobachtung (mglw. gar ein Modell welches (besagte) Beobachtungen erklaert) zu illustrieren, mit dem Hinweis darauf, dass andere Menschen das in der gleichen Situation auch bemerkt / beobachtet / gemacht / erlebt haben.

Die ueblichen (oft genug pseudointellektuellen) Verdaechtigen sagen dann sowas wie „Die Mehrzahl von Anekdote ist nicht mit Daten gleichzusetzen“ … und ich gebe zu, dass ich verstehe, worauf diese Leute hinaus wollen und ich gebe denen damit eigtl. Recht. Nur weil ’ne Gruppe von Mønchen gnostische Erfahrungen beim Fasten haben, heiszt das noch lange nicht, dass das als Datengrundlage ausreicht um deswegen auf eine allgemeine Existenz einer Gøttin zu schlieszen.

Aber wenn man sich mal die vielen Millionen Datenpunkte die bspw. am CERN „produziert“ werden im einzelnen anschaut, dann sind das auch alles nur „Anekdoten“. In dem Sinne, dass der Detektor zu dem bestimmten Zeitpunkt ein „Erlebnis“ hatte in Form eines registrierten Teilchens. Und dann erzaehlt ein anderer Detektor eine aehnliche „Anekdote“.
Der Vergleich einzelner Datenpunkte mit einer Anekdote ist gar nicht so weit hergeholt. Messerereignisse sind nie identisch, denn die „zappeln“ alle ein bisschen um den sog. „wahren Wert“. Aus der (gewaltigen) Mehrzahl all dieser „Anekdoten“ werden dann aber Daten (mit Fehlerbalken).

Ein anderes Beispiel sind die (Neben)Wirkungen neuer Medikamente. Beim Testen werden die Erlebnisse (vulgo: Anekdoten) von vielen (aber nicht super mega vielen) Menschen betrachtet und in ihrer Mehrzahl als Daten fuer eine statistische Beurteilung besagter (Neben)Wirkungen genommen. Das bedeutet dann aber noch lange nicht, dass andere Individuen welche die gleichen Medikamente nehmen aehnliche „Anekdoten“ erzaehlen kønnen. Die Medizin ist voll von Beispielen, wo das eine Medikament bei vielen Menschen gut funktioniert, aber bei manchen (oder gar gleich vielen … oder gar viel mehr) Menschen ueberhaupt nicht. Das ist also die „Umkehrung“ der obigen Aussage: trotz guter Daten(grundlage) sind die eigenen „Anekdoten“ ganz anders.

Ja man braucht nichtmal eine Mehrzahl von Anekdoten um ordentliche (und wichtige!) Wissenschaft zu machen. Paul Martin Neuraths Doktorarbeit …

… ist (all zu) nuechtern (und viel zu verkuerzend) betrachtet nur eine Aneinanderreihung von (furchtbaren) „Anekdoten“. Aber die Bewertung, Einordnung und Analyse der gesamten Umstaende macht es zu einem wichtigen, wissenschaftlichen Werk.
Ersteres war damals, als er all dies schrieb, leider ein riesiges Problem fuer ihn, das als Doktorarbeit  anerkannt zu bekommen. Letztlich (mit)begruendete er damit aber eine neue wissenschaftliche Herangehens- und Arbeitsweise, in der selbst erlebte „Anekdoten“ eben die DATENgrundlage fuer wissenschaftliche Erkenntnisse dienen.
Worauf ich hinaus will ist, dass Wissenschaft erstaunlich gut mit Anekdoten funktioniert.

Nota bene: Das ist uebrigens ein Buch, dass man wegen (und nicht trotz) des schwer zu verdauenden Inhalts mal lesen sollte.

Das soll ausreichen, um meinen Punkt klar zu machen. JA, die Mehrzahl von Anekdoten (meist (aber nicht nur) von den ueblichen Verdaechtigen wie bspw. Impf- oder Klimaspinner) sind oft genug laengst keine Daten und man muss darauf aufpassen … aber alle Daten sind streng genommen eine Mehrzahl von Anekdoten.